Was   kennzeichnet   eine    Führungskraft?
 Er / Sie / Es ist richtungsweisend.

Zur Zukunft der Wissensgesellschaft


Während der "Mainstream" noch die bange Frage diskutierte "Geht uns die Arbeit aus?" (SPD-Bundesgeschäftsführer Dr. Peter Glotz") konnte ich 1984  in einem Artikel der WIRTSCHAFTSWOCHE unter dem Titel: "Arbeitsmarkt: Reserven unter Sonstiges" erstmalig nachweisen, dass  massive Beschäftigungsverluste in traditionellen Branchen nur eine Seite der Medaille sind. Daneben entsteht ein ganz neuer volkswirtschaftlicher Sektor der "Informationsarbeit".

Inzwischen lässt sich zeigen, dass sich dieser vierte ("quartäre") Sektor zu vier weiteren großen Wirtschaftsbereichen ausdifferenziert hat - und auch das ist nicht "das Ende der Geschichte".

In mehreren Vorträgen - unter anderem (in englischer Sprache) auf den Knowledge Economy Conferences der European School of Management an der FH Reutlingen oder auch vor dem LIONS Club Hamburg-Winterhude - konnte ich diese neue Sicht auf die wirtschaftliche Wirklichkeit ausbreiten.  Meiner Ansicht nach empfiehlt sich zum Verständnis der wirtschaftlichen Dynamik von Beschäftigung und Arbeitsteilung folgende anylytische "Brille":

Ø Induktion
Ø Industrie
Ø Inservation
Ø Information
Ø Intuemotion
Ø Imagination
Ø Ingenetik
Ø Intellimatik

Verwirrende neue Begriffe?

Lesen Sie hierzu meinen Vortrag, den ich im November 2013 vor dem LIONS-Club Hamburg-Winterhude gehalten habe. Der Beitrag geht dabei an vielen Stellen beispielhaft, empirisch und analytisch auf die Situation der Metropole Hamburg ein.

In der Zwischenzeit ist vor dem Hintergrund der Siegeszugs "Künstlicher Intelligenz" eine ähnlich besorgte Diskussion um Arbeitsplatzverluste wie seinerzeit bei der großflächigen Einführung von Personalcomputern entbrannt. Viele Ökonomen und Arbeitswissenschaftler verweisen darauf, dass die neuen technischen Systeme auch eine Vielzahl neuer Berufe mit sich bringen. Das ist meiner Ansicht nach zwar richtig, greift aber dennoch viel zu kurz und beschreibt den tatsächlich stattfindenden wirtschaftlichen Wandel nur unzureichend.

Meine Sicht der Dinge schilderte ich im Sommer 2019 dem Geschäftsführer des Berliner ASPEN Instituts, Herrn Rüdiger Lenz "privatissimum" anhand einer Folienpräsentation. Der Foliensatz enthält einige ausgewählte Graphiken jener Studien zur künftigen Arbeitsplatzentwicklung, die mir noch als die besten bekannten Vorhersagen erscheinen. Es folgen dann einige Kernaussagen, die ich durch Beispielbilder verdeutliche.  Aus den in 2013 erst noch sieben erkennbaren Sektoren waren bis dahin acht Wirtschaftsbereiche geworden. Und es gibt ganz am Schluss einen kleinen Hinweis auf den aufscheinenden neunten Sektor.